Glarus GL: Nationaler Trauertag – Kanton zeigt Solidarität mit Opfern von Crans-Montana

Der Bund ruft gemeinsam mit den Schweizer Kirchen für Freitag, 9. Januar 2026, einen nationalen Trauertag im Gedenken an die Verstorbenen und Verletzten der Brandkatastrophe von Crans-Montana aus.

Der Kanton Glarus beteiligt sich.

Als Zeichen der nationalen Verbundenheit läuten um 14 Uhr schweizweit die Kirchenglocken. Gleichzeitig beginnt dann eine nationale Schweigeminute. Der Glarner Regierungsrat hat an den Walliser Staatsrat ein Schreiben des Mitgefühls für alle Betroffenen gerichtet. Die Glarner Schulen wurden eingeladen, sich an diesem Zeichen der Solidarität zu beteiligen. Die Regierungsräte Thomas Tschudi und Christian Marti vertreten den Kanton Glarus an der Gedenkfeier in Martigny.

Auch die Glarner Landeskirchen laden alle Einwohnerinnen und Einwohner dazu ein, sich dem Zeichen der Verbundenheit anzuschliessen und für einen kurzen Moment innezuhalten. Die Kirchgemeinde Glarus-Riedern stellt in der Stadtkirche Glarus ein Kondolenzbuch zur Verfügung und es gibt die Möglichkeit, eine Kerze zu entzünden. Der Bund hat auf admin.ch/condoleances ein öffentliches Kondolenzbuch eingerichtet, in dem die persönliche Anteilnahme ausgedrückt werden kann.

Glockengeläut und Gebet

Am Freitag, 9. Januar, um 14.00 Uhr, läuten in der ganzen Schweiz die Kirchenglocken, zunächst der Stundenschlag, anschliessend ein fünfminütiges Glockengeläut als Zeichen des gemeinsamen Innehaltens und der landesweiten Verbundenheit.

Die Landeskirchen informieren in ihren Bulletins über den Trauertag. Sie halten die Kirchenhäuser offen, um Raum für Gebet, Stille und Trauer zu ermöglichen.

 

Quelle: Kanton Glarus
Bildquelle: Symbolbild © M-Production/Shutterstock.com

MEHR LESEN